hsv partnerverein

Weniger verbissen in der Fair-Play-Liga

Bei der F-Jugend kommt der Fußball-Nachwuchs auch ohne Schiedsrichter aus - Eindrücke vom Hallenmeeting in Heiligenstedten.
Fußball spielen ohne Schiedsrichter - bei den kleinsten Kickern ist dies ohne Weiteres möglich, wie die seit Saisonbeginn eingeführte sogenannte ,,Fair-Play-Liga" bei der F-Jugend beweist. Auch beim Hallenmeeting des Kreisfußballverbandes in Heiligenstedten wurde zuletzt nach den Fair-Play-Regeln gespielt. Was im Freien gut klappt, muss aber nicht unbedingt auch in der Halle funktionieren.
Die Meinungen zum Spielen ohne Schiedsrichter gingen beim mit 23 Mannschaften besetzten Meeting jedenfalls auseinander. Sowohl die Youngster selbst als auch die Trainer waren sich in Hinsicht auf fehlende Unparteiische nicht einig. Das Wichtigste sei aber das Fußballspielen, brachte es Nachwuchskicker Fynn vom 1. FC Lola auf den Punkt: ,,Fußball ist toll und umso besser, wenn wir dabei auch noch gewinnen."
Das Ergebnis sei bei den Sechs- bis Achtjährigen sekundär, erklärt Staffelleiter Fabian Friedrich. Deshalb gebe es bei der F-Jugend auch keine Tabellen. ,,Bei der Siegerehrung sind alle Gewinner. Hauptsache ist, dass alle Spaß am Fußball haben und viele Tore schießen. In dieser Altersklasse sollten wirklich alle Spieler eingesetzt werden." Dies funktioniere im Großen und Ganzen auch sehr gut, obwohl es immer noch einige Trainer gebe, die etwas zu verbissen seien. ,,Wenn ich schon mit 3:0 führe, sollte ich schon mal die Mannschaft durchwechseln", so Friedrich. Das Spielen ohne Schiedsrichter sei für viele der Jungs und Mädchen problemlos, allerdings mit Einschränkung. ,,Bei denen, die schon weiter sind, läuft es super, bei den anderen ist aber manchmal noch Hilfestellung nötig."
Ähnlich sieht es auch Edda Hagen vom TSV Oldendorf. ,,In der Halle ist das Spiel intensiver als im Freien. Es gibt viel mehr Zweikämpfe, deshalb wäre eine Anleitung in einigen Fällen durchaus angebracht." Axel Formeseyn, Trainer des Münsterdorfer SV hält dagegen. ,,Die Kinder wachsen an den Herausforderungen. Sie haben kein Problem damit, selbst zu entscheiden. Das ist für sie sogar ein wichtiger Lernprozess." Für die Erwachsenen sei es eine viel größere Herausforderung zu akzeptieren, was die Kinder auf dem Spielfeld unter sich regeln. ,,Da schließe ich mich nicht aus", schmunzelt der MSV-Nachwuchscoach. Zwei seiner Spieler sind allerdings anderer Meinung. Jannes findet es ohne Schiri nicht so cool und Maximilian liefert auch gleich eine Erklärung: ,,Hier ist eine Mannschaft dabei, die sehr viel foult. Da ist es besser mit Schiri zu spielen."
Hohenaspes Trainer Axel Tombrock hat außerdem festgestellt, dass größere Kinder ihre körperlichen Vorteile manchmal ganz bewusst ausnutzen, ohne dass es Korrekturen gebe. Es laufe zwar auch ohne Schiri, aber manchmal sei es eben besser, wenn jemand von außen erklärend eingreife. ,,Gut ist aber die gemeinsame Coachingzone und die Distanz zu den Eltern, die einen größeren Abstand vom Spielfeldrand halten müssen." Das nehme den Kindern so manchen Druck.
Die meisten Nachwuchskicker haben die Fair-Play-Regeln aber schnell verinnerlicht, auch wenn bei ihnen auch nicht alle einer Meinung sind. Fortuna Glückstadts Enis spielt lieber ohne Schiedsrichter, sein Mannschaftskollege Theodor hätte dagegen lieber einen Referee auf dem Feld. Jonas vom 1. FC Lola findet es ohne Schiri sogar blöd. Dagegen sagt Hannes aus Glückstadt ganz selbstbewusst: ,,Ich finde es besser, wenn wir selbst entscheiden können."
Steinburgs Fair-Play-Beauftragter Dennis Struwe sieht die ,,Fair-Play-Liga" auf jeden Fall als Bereicherung für die Kleinen an. ,,Individuelle Spiel- und Entscheidungsfreude, Kreativität, Mut, Verantwortungsbereitschaft und Selbstvertrauen werden gefördert und kindgerechte Rahmenbedingungen geschaffen." Die Fair-Play-Liga schütze nicht vor Fehlentscheidungen. Das sei aber auch nicht das Ziel. Fehlentscheidungen gebe es auch mit Schiedsrichtern, die dann aber umso mehr Diskussionen auslösen würden. ,,Ich bin der Überzeugung, dass es - wenn überhaupt - die Erwachsenen sind, die im Fußball dieser Altersklasse einen Schiedsrichter brauchen, nicht die Kinder", so Struwe. Man habe bei den Turnieren sehr faire Spiele gesehen. Probleme hätte es überhaupt keine gegeben. ,,Es lief alles äußerst entspannt und fair. Ein toller Erfolg." Die Kleinen sehen es eben längst nicht so verbissen, wie so mancher Erwachsene. ,,Fußballspielen macht immer Spaß - auch wenn man nicht gewinnt", erklärt Elias von Fortuna Glückstadt. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Queller: SHZ/Reiner Stöter

3. Platz für die Damen

Viel Lob von den Trainern und einen guten 3. Platz gab es heute beim Westküstenturnier der Frauen in Brunsbüttel.
Im Halbfinale gab es leider ein knappes 0:1 gegen das Team von TuRa Meldorf (Regionalliga).
Der 3. Platz wurde im 9-Meter-Schiessen ausgeschossen. Hier gewannen unsere Frauen gegen die SG Süderholm / Sarzbüttel.

Trainingsauftakt der 1. Herren!

Eine kurze, aber dafür sehr intensive Vorbereitung für die Rückrunde steht der 1. Herren bevor. Dabei kann Trainer Lars Lühmann aufgrund einiger Neuzugänge in der Winterpause, nun auf einen breiten Kader von insgesamt 25 Spielern zugreifen. Verletzungs- bzw. Krankheitsbedingt fehlten allerdings heute zum Auftakt noch 11 Spieler.
Übersicht der Testspiele:

Samstag 31.01.2015 14:00 Uhr Münsterdorfer SV (H)

Dienstag 03.02.2015 19:30 Uhr VfL Pinneberg (H)

Sonntag 08.02.2015 14:00 Uhr TSV Wedel (A)

Mittwoch 11.02.2015 19:30 Uhr FC Elmshorn (H)

Dienstag 17.02.2015 19:30 Uhr VfL Kellinghusen (H)

Samstag 21.02.2015 14:00 Uhr PSV Neumünster (H)

Horst rüstet auf

Im Grunde müsste der VfR Horst für den Verlauf der bisherigen Saison in der Verbandsliga Süd-West eigentlich ein positives Fazit ziehen. Wäre da nur der Monat November nicht gewesen. Bis zum 13. Spieltag einschließlich war das Team von Trainer Lars Lühmann bei elf Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagener Tabellenführer.
Mit dem 3:4 beim SV Wahlstedt am 2. November 2014 endete diese Erfolgsgeschichte. In den fünf Spielen bis zur Winterpause kassierte der VfR insgesamt drei Niederlagen und holte nur noch Punkte in den Spielen gegen Hohenwestedt (3:3) und in Kaltenkirchen (2:2). Die Folge: das Abrutschen auf den vierten Rang.
Tiefpunkt war dabei die 0:4-Heimpleite am 29. November gegen den SV Tungendorf, den man im Hinspiel in Tungendorf noch mit 2:1 geschlagen hatte. Eines der Problemfelder bei den Horstern war über die gesamte Zeit gesehen der relativ enge Spielerkader. Insbesondere in der Offensive fehlte es an adäquaten Stürmern.
Dieser Tatbestand wird auch dadurch offensichtlich, dass mit Michel Gorny (bislang elf Saisontreffer) und Kevin Dittmann (zehn Tore) zwei Spieler die meisten Tore für die Süd-Steinburger erzielt haben, die aus dem Mittelfeld kommen. Forderungen nach einer Nachbesserung in der Winterpause aus dem Spielerkreis (Routinier Timon Dehner: ,,Wir haben eigentlich keinen echten Stürmer. Wenn wir uns Chancen erarbeiten, wird deutlich, dass wir in diesem Bereich noch Personal brauchen.") fanden bei den VfR-Verantwortlichen Gehör.
Die Horster rüsteten personell in diesen Wochen mächtig auf. Und zwar in allen Mannschaftsteilen. Mit Hannes Schüler (29), Torwart von Rot-Weiß Kiebitzreihe, Micha Dehner (29/Innenverteidiger) von ETSV Weiche Flensburg, Rene Schröder (20/Innenverteidiger) vom Harburger TB, Kevin-Joel Gibau (22/Stürmer) vom Hamburger Bezirksligisten TSV Sparrieshoop und Patrick Scheidt (31/Innenverteidiger) vom FC Elmshorn. wechselten in der Winterpause gleich fünf neue Spieler zu den Süd-Steinburgern.
Im März geht der VfR mit einer Bilanz von 37 Punkten bei 46:32 Toren als Tabellenvierter in die Frühjahrsserie, wo noch zwölf Spiele in dieser Serie zu absolvieren sind. Bis zum Mai wollen die Horster den verkorksten Monat November 2014 vergessen gemacht haben und im Kampf um die Spitze ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen.

Testspieltermine: 31. Januar (14 Uhr) gegen Münsterdorfer SV, 11. Februar (19.30 Uhr) gegen FC Elmshorn.

Quelle: http://www.fupa.net/berichte/horst-ruestet-auf-250044.html

Auch Scheidt zum VfR Horst

Innenverteidiger kommt vom klammen FC Elmshorn

Südwest-Verbandsligist VfR Horst hat mit Patrick Scheidt vom FC Elmshorn einen weiteren Spieler verpflichtet.
Noch ein Neuer beim VfR Horst. Nach Hannes Schüler (Kiebitzreihe), Micha Dehner (Weiche Flensburg), Rene Schröder (HH-Harburg) und Kevin-Joel Giebau (Sparrieshoop) hat der VfR mit Innenverteidiger Patrick Scheidt eine weitere Verstärkung an Land gezogen.
Der Innenverteidiger spielte zuletzt beim wegen finanzieller Schwierigkeiten aus der Hamburger Oberliga abgemeldeten FC Elmshorn. Scheidt war schon länger beim Steinburger Verbandsligisten im Gespräch, bisher war der Wechsel jedoch an den Forderungen der klammen Elmshorner gescheitert. Mittlerweile haben sich beide Vereine laut VfR-Vorsitzendem Marc Stratmann auf die Ablöseformalitäten geeinigt.
Ein Teil des Deals ist offenbar ein Testspiel zwischen dem VfR und der Elmshorner Landesligaelf am Mittwoch, 11. Februar, auf dem Horster Kunstrasen.

Autor: SHZ/rst

Hamburger Bezirksligist gewinnt überraschend

Hamburg-Eimsbütteler Ballspielclub holt sich den Volksbank-Cup im Frauenhallenfußball des VfR Horst / Nur drei schleswig-holsteinische Teams in der Endrunde
Mit dem Hamburg-Eimsbütteler Ballspielclub (HEBC) gewann völlig überraschend ein Team aus der Hamburger Bezirksliga den Volksbank-Cup im Frauenhallenfußball des VfR Horst. Im Finale setzte sich HEBC gegen den Verbandsligisten Union Tornesch mit 3:2 nach Neunmeterschießen durch und sicherte sich den Siegerpokal und einen 250 Euro-Einkaufsgutschein. Dritter wurde der einzige schleswig-holsteinische Vertreter in der Endrunde, SV Henstedt-Ulzburg II. Die Verbandsliga-Frauen mussten beim 4:2 gegen den FC St. Pauli ebenfalls ins Neunmeterschießen.
Bereits in den beiden Halbfinals fielen beide Entscheidungen erst im Neunmeterschießen. HU II unterlag HEBC nach einem 2:2 nach der regulären Spielzeit mit 4:5 und St. Paul zog mit 2:3 (0:0) gegen Tornesch den Kürzeren von der Neunmetermarke.

Gastgeber VfR Horst war mit drei Mannschaften (I. II. und Ü30) in die Gruppenphase gestartet. Fünf weitere Teams waren aus dem Kreis Steinburg dabei. Nur Verbandsligist SV Neuenbrook/Rethwisch schaffte in der Gruppe C als Zweiter den Einzug in die Zwischenrunde. Dort blieb NR jedoch ohne Tor und Punkt und verfehlte den Einzug in die Endrunde deutlich.

Ganz knapp verpassten die Frauen des gastgebenden VfR mit ihrer ersten Mannschaft in der Gruppe A ein Weiterkommen. Hinter den späteren Finalisten Union Tornesch und HEBC reichten drei Siege nicht. Die einzige Niederlage (0:4 gegen Tornesch) fiel zu deutlich aus, so dass die Horsterinnen aufgrund des Torverhältnisses hauchdünn ausschieden. ,,Immerhin können wir uns als Volksbank-Sieger-Besieger fühlen", wertete Organisatorin Anna Conrad am Ende des Turniers den 3:1-Erfolg der Horsterinnen im allerersten Spiel am Sonnabend gegen HEBC als Trostpflaster. Danach verlor der spätere Titelträger kein Spiel mehr.

Die Dominanz der Hamburger Teams im Feld der insgesamt 20 teilnehmenden Mannschaften bei diesem Turnier unterstreicht, dass mit Henstedt-Ulzburg II, Neuenbrook/Rethwisch und TuRa Meldorf nur drei schleswig-holsteinische Klubs in die Zwischenrunde eingezogen sind. Diese Runde überstand dann nur noch HU II, deren dritter Rang mit einem 100 Euro-Gutschein belohnt wurde.

Quelle: http://www.fupa.net/berichte/hamburger-bezirksligist-gewinnt-ueberraschend-245881.html

Dichtes Gedränge auf den Rängen

SV Rugenbergen wiederholt seinen Vorjahreserfolg beim Horster Hallenturnier / Mehr als 1000 Zuschauern an allen drei Tagen.
Die Endrunde war in vollem Gange, auf dem Parkett fiel Tor um Tor, als Uwe Lohse sich entschuldigte und in Richtung Eingang aufmachte. Er müsse doch einmal gucken, ob wirklich Besucher abgewiesen werden mussten, sagte der 2. Vorsitzende des Fördervereins VfR Horst. Die Befürchtung war berechtigt. Die Sporthalle der Horster Jacob-Struve-Schule platzte gestern beim traditionellen Hallenfußballturnier, das erstmals unter dem Namen Bartels-Cup firmierte, nahezu aus allen Nähten. Einen freien Sitzplatz auf der Tribüne zu ergattern, war für neu ankommende Zuschauern schier unmöglich. Glücklich konnte sich schon schätzen, wer einen einigermaßen freien Blick auf das Geschehen erhaschte. „Es ist eine außergewöhnlich gute Resonanz“, sagte Lohse.
Die mehr als 1000 Zuschauer an allen Tagen sahen, wie der SV Rugenbergen seinen Vorjahreserfolg wiederholte. Der Fußball-Oberligist überrollte im Endspiel im Vergleich mit der Schleswig-Holstein-Liga TuRa Meldorf 5:0. „Das 1:0 und 2:0 fiel zu schnell und bei uns lief’s auf einmal“, sagte Rugenbergens Trainer Ralf Palapies, dessen sieben Jahre alter Sohn Noah in der Kabine mit dem großen Pokal anstoßen durfte – natürlich nur mit Selter gefüllt. Pascal Haase (2), Steven Tegeler, Jan Düllberg und Dennis von Bastian trafen in einer einseitigen Partie. Die Bönningstedter stellten zudem in von Bastian einen der beiden Torschützenkönig; auch Meldorfs Ian Claus hatte im Turnierverlauf vor mehr als 1200 Zuschauern sechs Mal getroffen. Erstmals im Dress des SVR aktiv war Patrick Ziller aus der abgemeldeten Oberligaelf des FC Elmshorn.
Während die Rugenbergener über einen 1000-Euro-Gutschein für Nordsport jubelten blieb dem VfL Pinneberg nach drei Horster Endspielteilnahmen in Folge – darunter zwei Siege – nur das kleine Finale im Stadtvergleich mit TBS Pinneberg, das der Landesligist 4:1 gewann.
Der Gastgeber VfR verabschiedete sich wie im Vorjahr nach der Vorrunde aus dem Turnier. „Wir haben insgesamt nicht so ein gutes Turnier gespielt“, sagte dessen Trainer Lars Lühmann. Davon ließ Uwe Lohse sich seine blendende Laune aber nicht verderben: „Ich bin einfach überwältigt.“

Quelle: http://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokalsport-pinneberger-tageblatt/dichtes-gedraenge-auf-den-raengen-id8555926.html

Über 1000 Besucher erwartet bei dreitägigem Hallenfußball-Spektakel

Einem Hallenfußball-Highlight zum Jahresende sieht der VfR Horst entgegen. Der VfR veranstaltet zusammen mit dem Förderverein des Vereins sein traditionelles Turnier in der Sporthalle der Jacob-Struve-Schule. In diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Namen Bartels-Cup. An drei Tagen ab Freitag bis zum Sonntagnachmittag kämpfen insgesamt 24 Mannschaften um Pokalehren und lukrative Preise.

Hochkarätigen Fußball garantieren Topteams aus der Hamburger Oberliga und der Schleswig-Holstein-Liga. Aber auch Hamburger Landesligisten und schleswig-holsteinische Verbandsligisten mischen mit. Am Freitag und Sonnabend können sich in drei Vorrunden-Gruppen insgesamt sechs Teams für die Zwischenrunde ab Sonntagvormittag qualifizieren. Die Endrunde mit dem Halbfinale, Spiel um Platz drei und Endspiel wird dann am Sonntagnachmittag den Höhepunkt ausmachen.

Die Vorrunden-Gruppe A beginnt am Freitag ab 18 Uhr mit Alemannia Wilster, Kummerfelder SV, HSV Futsal, TSV Sparrieshoop, Fortuna Glückstadt, SG Vaale/Wacken und VfR Horst II.
Am Sonnabend ab 13 Uhr gehen in der Gruppe B TSB Pinneberg, BSC Brunsbüttel, FC Itzehoe, TSV Gadeland, Münsterdorfer SV und TuS Krempe ins Rennen und um 16.30 Uhr ist Anpfiff für die Gruppe C mit TSV Uetersen, Rot-Weiß Kiebitzreihe, Rantzau Barmstedt, Gencler Birlici, SV Hörnerkirchen und Teutonia Alveslohe.

Für die Endrunden-Staffel A sind FC Elmshorn, TuRa Meldorf und der VfR Horst mit seiner ersten Mannschaft bereits gesetzt. In der Staffel B treten VfL Pinneberg, SV Rugenbergen und FC Reher/Puls als gesetzte Teams an. Hinzu kommen in beiden Gruppen jeweils drei Qualifikanten.

Der VfR Horst erwartet wie in den Vorjahren rund 1200 Zuschauer. Mit der bei den Spielern beliebten Rundumbande und den großen Fünfmeter-Toren erhofft sich der Veranstalter hochklassigen Hallenfußball. Preise werden im Gesamtwert von über 2.000 Euro ausgeschüttet. Der Eintritt beträgt pro Spieltag drei Euro für Erwachsene, Schüler, Studenten und Auszubildende. Jugendliche bis 16 Jahre und Schiedsrichter mit gültigem Ausweis können die Spiele kostenlos verfolgen.

Quelle: http://www.shz.de/incoming/ueber-1000-besucher-erwartet-bei-dreitaegigem-hallenfussball-spektakel-id8535461.html

VfR Horst im Finale 3:0 geschlagen. BSC Brunsbüttel wird Dritter



Alter und neuer Fielmann-Westküstenturnier-Gewinner ist der FC Reher/Puls. Der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Süd-West spielte am Sonnabend bei der 30. Auflage dieses seit 1986 alljährlich in der Winterpause ausgetragenen Hallenfußball-Spektakels ein begeisterndes Turnier und gewann alle sechs zu absolvierenden Partien. Im Finale trug die frenetisch ihr Team anfeuernde große und lautstarke Fangemeinde des FC unter den rund 500 Besuchern in der Lehmwohldhalle den Titelträger zu einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Liga-Konkurrent VfR Horst. Den dritten Platz hatte sich zuvor der Nord-West-Verbandsligist BSC Brunsbüttel mit einem 2:0-Erfolg über Kreisligist FC Itzehoe gesichert. Der FCI war für Rot-Weiß Kiebitzreihe eingesprungen, die wegen Personalprobleme kurzfristig abgesagt hatten.
Der FC Reher/Puls war mit vier Siegen in der Gruppe 1 souverän und mit ungewöhnlich großem Vorsprung in die Zwischenrunde eingezogen. Die beiden überragenden Andre Albers (6.) und Torsten Alter (7.) hatten gegen Alemannia Wilster bei einem Gegentor von Dennis Huss (10.) zunächst für einen 2:1-Auftakterfolg der von Carsten Hinrichsen gecoachten Mannschaft gesorgt. Glatt mit 4:0 wurde im zweiten Spiel des FC der MTV Tellingstedt besiegt. Wieder waren Andre Albers (6., 7.) und Torsten Alter (4., 8.) die Torschützen, wobei tolle Tore das Publikum begeisterten. Keeper Christoph Rohweder bereitete mit einem Abschlag über das gesamte Feld das 1:0 vor und beim 4:0 fand eine sehenswerte Bogenlampe den Weg ins Tellingstedter Tor.

Ein enges Spiel war für Reher/Puls Partie Nummer drei gegen TuRa Meldorf. Timo und Andre Albers (3., 7.) sorgten zwar für eine 2:0-Führung, doch nach dem Anschluss durch Ian Prescott Claus (8.) wurde es spannend. Ein Strafstoss aus zwölf Metern verhängt nach dem vierten Foulspiel des FC entsprechend der Futsal-Regeln schoss der Meldorfer Ian Prescott Claus (10.) am Tor vorbei und vergab das mögliche Unentschieden für den SH-Ligisten.

Knapp war es auch im letzten Gruppenspiel für den FC. Gegen den BSC Brunsbüttel brachte den späteren Turniersieger ein starkes Zusammenspiel zwischen Timo Albers und Torsten Alter (9.) den Erfolg. Letzterer vollstreckte volley aus Nahdistanz zum 1:0, dem einzigen Tor in diesem Spiel.

Die Gruppenphase in der Staffel 1 hatte ihren Höhepunkt eigentlich in der Partie TuRa Meldorf gegen MTV Tellingstedt. Die Domstädter spielten in ihrer Auftaktpartie wie entfesselt auf und schienen für die enttäuschende Vorstellung im Jahr davor unbedingt Wiedergutmachung betreiben zu wollen. Die in der Kreisliga erfolgsverwöhnten Tellingstedter wurden beim 8:0-Sieg (!) der Meldorfer regelrecht demoralisiert. Waschewski (3., 6., 9.), Rohwedder (3., 4., 5.), Jebens (8.). und Witt (10.) brannten ein „Hallenfußballfeuerwerk“ ab. Wer nun jedoch glaubte, die Meldorfer in den Favoritenkreis heben zu müssen, sah sich getäuscht. Beim 3:3 gegen den BSC Brunsbüttel gelang mit Mühe noch ein Unentschieden, während TuRa danach seine Spiele gegen Alemannia Wilster (1:3) und FC Reher/Puls (1:2) verlor.

Erstaunlicherweise reichten dem BSC Brunsbüttel in der Endabrechnung der Gruppe 1 ganze fünf Punkte, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Neben dem Remis gegen Meldorf spielte der BSC zum Auftakt auch gegen Alemannia Wilster (2:2) unentschieden. Den einzigen Staffel-Erfolg verbuchten die Schleusenstädter nach Toren von Evulet (4.), Mroschewski (5./Eigentor), Henning (8.) und Piehl (8.) mit 4:0 gegen den MTV Tellingstedt. Gegen Reher/Puls (0:1) verpasste das Team von Trainer Detlef Fink knapp ein Remis.

Alemannia Wilster verschenkte praktisch den Einzug in die Zwischenrunde ausgerechnet gegen den MTV Tellingstedt. Den Dithmarscher Kreisligisten hatte man bei 0:16 Toren und null Punkten nach drei Spielen eigentlich als einen schlagbaren Gegner für die Alemannen eingestuft. Die Führung für den SVA durch Janek Reese (4.) sollte aber nicht reichen. Oliver Grill (7.) mit dem ersten Turniertor des MTV in diesem vierten Gruppenspiel und Steffen Billerbeck (10.) bescherten den zuvor arg „gerupften“ Tellingstedtern noch einen 2:1-Achtungserfolg und den Alemannen das Aus in der Vorrunde.

In der Gruppe 2 dominierte der VfR Horst, der mit zehn Punkten in der Endabrechnung ungeschlagen in die Zwischenrunde einzog. Kevin Dittmann (1.) und Bastian Clasen (9.) schossen die Horster zunächst gegen den TSV Lägerdorf bei einem Gegentor von Bastian Peters (6.) zu einem 2:1-Erfolg. Knapp mit 1:0 behauptete sich der VfR gegen den VfL Kellinghusen. Jan Behrendt (7.) erzielte den Treffer. Deutlicher wurde es für die Horster gegen den MTSV Hohenwestedt. Trotz frühem Rückstand durch Mike Pieper (2.) trafen Jan Behrendt (3., 7.), Florian Sommer (6.), Bastian Clasen (7.) und Cosimo Maniscalco (10.) bei einem weiteren Gegentreffer von Jan-Jürgen Künstler Sekunden vor Schluss zum 5:2.

Einen Aufreger gab es im vierten Match gegen den FC Itzehoe (1:1). Der Horster Ersin Taser hatte nach wiederholtem Foulspiel von Schiedsrichter Stefan Pohlmann die gelb-rote Karte gesehen. Die einzige Ampelkarte im Turnier. Kevin Dittmann (1.) brachte den VfR in Front. Wiegand Leskien (8.) gelang der Ausgleich.

Spannend war in dieser Gruppe das Rennen um den zweiten Platz. Nach der Hälfte der Gruppenspiele hatten mit Lägerdorf, FC Itzehoe und Kellinghusen drei Teams jeweils drei Punkte auf dem Konto. In ihrem dritten Gruppenspiel vermasselte der TSV Lägerdorf im Nachhinein betrachtet gegen den FC Itzehoe regelrecht den Einzug ins Semi-Finale. Edwart Jauk hatte nach dem vierten und fünften Foulspiel des FCI in der siebten und achten Minute gleich zwei Mal die Chance zum Torerfolg aus zwölf Metern. Den ersten Strafstoss jagte er über das Tor, den Zweiten knallte er an die Latte. Sieben Sekunden vor der Schluss-Sirene traf dann auf der anderen Seite Nico Chionidis zum 1:0 für den FCI. Nach dem 1:1 der Itzehoer gegen den VfR Horst nutzte den Lägerdorfern der glatte 4:0-Erfolg im abschließenden Gruppenspiel gegen den VfL Kellinghusen durch Tore von Edwart Jauk (2., 4.), Alexander Feist (4.) und Lasse Fötsch (8.) nichts mehr. Der FCI war weiter.

In den ersten drei Spielen der Staffel mischte Kreisligist VfL Kellinghusen noch mit. Nach der Auftaktniederlage gegen den VfR Horst (0:1) waren die Czekalla-Schützlinge durch ein 3:2 gegen den FC Itzehoe wieder im Rennen. Carvin Scheel (12 Meter), Joshua Seider und Julian Engelbrecht hatten VfL schon 3:0 in Front gebracht, ehe Nico Chionidis (7., 8.) verkürzte. Auch durch das 2:2 gegen den MTSV Hohenwestedt durch Seider (5., 6.) bei Gegentoren von Künstler (7., 10.) hielt den VfL noch in „Schlagdistanz“. Das 0:4 gegen Lägerdorf brachte zum Gruppenschluss jedoch den K.O.

Ohne Chance der MTSV Hohenwestedt, der gegen den FC Itzehoe (1:2), TSV Lägerdorf (1:5) und VfR Horst (2:5) schnell ins Hintertreffen geriet und mit dem 2:2 gegen Kellinghusen nur einen Zähler verbuchte.

In der Zwischenrunde trafen im ersten Halbfinale der Gruppensieger der Staffel 1, FC Reher/Puls, und dem Zweite der Staffel 2, FC Itzehoe, aufeinander. Reher/Puls mühte sich einige Zeit gegen die sich tapfer wehrenden Itzehoer, ehe Andre Albers flach aus halbrechter Position ins linke untere Eck (7.) zum 1:0 traf. Paul Langer (8.) glich zwar aus, doch dann drehte Reher/Puls auf. Timo Albers (9.) nach Querablage seines Bruders Andre und Frank Loßmann (10.) nach Vorarbeit von Timo Albers sorgten für den 3:1-Sieg und den Einzug ins Finale. Jan Behrendt (4.) und Florian Sommer (7.) erzielten bei einem Gegentor von Leon Evulet (10.) die Tore zum 2:1-Erfolg des VfR Horst im zweiten Semi-Finale gegen den BSC Brunsbüttel.

Das „kleine Finale“ entschied der BSC Brunsbüttel gegen den FC Itzehoe mit 2:0 für sich. Leon Evulet (2.) und Martin Rösler (7.) hoben die Schleusenstädter relativ sicher auf Rang drei.

Das Endspiel war ein absolutes I-Tüpfelchen einer rundum gelungenen Veranstaltung. Voller Spielfreude, spielerischer Klasse, Durchsetzungsvermögen und mit einem begeisterten Publikum ließen Torsten Alter (4., 4.) und Christian Sievers (6.) mit ihren schnellen Toren zum 3:0 für Reher/Puls dem VfR Horst keine Chance. Der FC spielte wie im Rausch und hätte sogar noch höher gewinnen können.

Quelle: http://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokalsport-norddeutsche-rundschau/fc-reher-puls-verteidigt-den-titel-id8514656.html