SV Schackendorf unterliegt dem VfR Horst deutlich

Hattrick durch Horsts Aushilfsstürmer Thies

Aus der personellen Not geboren wurde der taktische Schachzug von Michael Fischer, Rene Thies als Stürmer aufzubieten. „Wir mussten drei Urlauber sowie zwei Verletzte ersetzen – und Thies hat in der vergangenen Saison schon einmal als Angreifer überzeugt“, sagte der Trainer des VfR Horst über den 28-Jährigen, der mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur zehn Minuten großen Anteil daran hatte, dass sein VfR beim SV Schackendorf mit 4:1 gewann.

Im Travestadion erwischten die Hausherren den besseren Beginn. „In der ersten halben Stunde haben wir dominiert“, sagte SVS-Coach Thomas Dybowski. Sebastian Bossert, der nur in die Start-Elf rutschte, weil Merlen Soost sich beim Warmmachen verletzte, holte früh einen Foulelfmeter heraus, den er selbst zum 1:0 verwandelte. Kurz darauf liefen Bossert und Daniel Fiebig zu zweit auf das Gäste-Gehäuse zu – Fiebigs Querpass fing VfR-Keeper Rene Lemke jedoch ab und verhinderte damit das 2:0 (20.).

„Ich weiß nicht, wie die Partie sonst ausgegangen wäre“, gab Fischer zu bedenken. Beide Trainer waren sich einig darin, dass nach dieser Szene bei den SVS-Spielern „die Köpfe nach unten gingen“. Dann kamen die großen zehn Minuten von Thies: Er traf nach einem Freistoß von Jan Behrendt, nach guter Vorarbeit von Dennis Muja sowie mit einem Strafstoß, den der agile Muja herausgeholt hatte.

„In der zweiten Halbzeit haben wir es glanzlos, aber souverän zu Ende gespielt“, sagte Fischer. Muja erhöhte zum 1:4. Dybowski gab zu: „Im zweiten Durchgang ging bei uns nicht mehr viel.“
SHZ/spe

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