VfR verpasst die Platzierungsspiele

Dank eines 2:0-Erfolgs im Finale über Titelverteidiger und Landesliga-Rivale VfL Kellinghusen haben sich die Fußballer des FC Reher/Puls zum Hallenmeister des Kreisfußballverbands Westküste 2018 gekürt.

Den großen Siegerpokal aber bekam am gestrigen Sonntagnachmittag beinahe ein anderes Team überreicht. So rief KFV-Spielausschussvorsitzender Egbert Wittek während der anschließenden Siegerehrung in der Horster Jacob-Struve-Halle irrtümlicherweise nicht Reher als Gewinner aus, sondern Rot-Weiß Kiebitzreihe. Der Kreisligist hatte sich als Viertplatzierter des zweitätigen Turniers bei der Pokalübergabe neben die ebenfalls in rot gekleideten Reheraner gestellt und damit wohl für Witteks durchaus amüsanten Versprecher gesorgt.

Seinen Fehler bemerkte der KFV-Vertreter erst einige Minuten später. Weil jedoch sowohl die Zuschauer – insgesamt fanden an beiden Tagen etwa 1000 den Weg nach Horst – als auch die betroffenen Mannschaften lautstark den wahren Sieger verkündeten, erhielt letztlich auch der große Pott den richtigen Adressaten. Für RWK um Kapitän Tjomme Böwig blieb es beim kleinen Pokal samt Ball.

Den hätten gerne auch die Gastgeber des VfR Horst (Landesliga) in Empfang genommen. „Aber da sieht man mal, was passiert, wenn man gegen Kiebitzreihe verliert“, scherzte VfR-Kapitän René Lemke. Weil die Horster – qualifizierten sich als ungeschlagener Erster ihrer Vorrundengruppe für den Finaltag – ihr Duell mit RWK allerdings 1:2 verloren, fehlten letztlich die entscheidenden Punkte für die Platzierungsspiele. „Da war sicherlich mehr drin, aber ich denke, wir haben uns ganz gut geschlagen“, analysierte Torhüter Lemke, der sich gestern jedoch mangels Alternativen mal als Feldspieler versuchte – und gegen RWK sogar die Chance zur frühen Führung hatte. Sein Schuss strich allerdings übers Tor.

Seinem Vertreter im Kasten, Niklas Petersen, attestierte Lemke eine „gute Leistung“. Ausgerechnet gegen seine Ex-Teamkollegen aus Kiebitzreihe unterlief Petersen jedoch ein folgenschwerer Ballverlust an Tjomme Böwig, der kurz darauf ins leere Tor zum 1:0 einschob.

Auf Seiten von RWK blickt man hingegen äußerst zufrieden auf das Turnier zurück. Manager Lennart Jensen räumte zwar ein, aufgrund fehlender Erfolge unterm Dach nicht unbedingt zu den „begeisterten Hallentruppen“ zu zählen. „Gegen Horst gewonnen zu haben, ist aber natürlich schön.“ Leichte Entwarnung gab er zudem schon für die Greve-Brüder Patrik und Pascal sowie Maxi Hartlieb. Das Trio hatte sich während der Vorrundenspiele verletzt. Jensen: „Aber wohl nichts schwerwiegendes.“ Womöglich reicht es schon für den Trainingsauftakt am morgigen Dienstag.

Auch in Horst rückt die Vorbereitung auf die Rückrunde ab morgen wieder in den Fokus. Den Höhepunkt bildet am Sonntag (12 Uhr, Heisterender Chaussee) ein Freundschaftsspiel des VfR gegen den Regionalligisten Altona 93. 
Autor:EN/Tabel

Fischer und der Draht nach Altona

VfR Horst testet am 21. Januar gegen Viertligisten aus Hamburg / René Schröder wechselt zum FC Türkiye

In der Gruppenphase des Nordsport-Cups gab es für die Fußballer vom VfR Horst schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Der Landesligist trennte sich beim Hallenturnier in der Jacob-Struve-Schule 1:1 von Altona 93 II, dem späteren Turniersieger. Während der Rückrunden-Vorbereitung wird der VfR am Sonntag, 21. Januar, ein weiteres Mal auf den Hamburger Traditionsklub treffen: Dann aber geht es gegen das Regionalliga-Team vom AFC (12 Uhr, Heisterender Chaussee). „Das ist für uns natürlich das Testspiel-Highlight im Winter“, freut sich Daniel Fischer, Sportlicher Leiter der Horster.
Fischer selbst hat das attraktive Vorbereitungsmatch gegen den Viertligisten organisiert – und dabei seine Verbindungen nach Altona spielen lassen. „Ich stehe privat in Kontakt mit Altonas Manager Andreas Klobedanz. Wir hatten es schon länger vor, mal ein Testspiel zu vereinbaren. Schön, dass es jetzt mal geklappt hat“, so Fischer.

Gute Erfahrungen mit dem AFC hat man in Horst bereits am vergangenen Wochenende gemacht. Die Zweitvertretung des Regionalligisten, die in Hamburg in der Bezirksliga Süd spielt, hinterließ bei den Schleswig-Holsteinern bleibenden Eindruck. „Vor Altona 93 II können wir nur den Hut ziehen“, lobt Fischer. „Die Mannschaft hat eine unfassbare Disziplin gezeigt, sich vollkommen auf das Sportliche konzentriert und nicht eine Diskussion mit den Schiedsrichtern geführt. Der Turniersieg war vollkommen verdient.“

Mit dem Ablauf des Nordsport-Cups, der diesmal im Gegensatz zu den Vorjahren erst nach den Feiertagen ausgetragen wurde, sei man beim VfR zufrieden gewesen. „Wir konnten kaum etwas Negatives feststellen. Ich gehe davon aus, dass wir es nächstes Mal auch wieder im neuen Jahr machen. Da ist es einfacher, die ehrenamtlichen Helfer für das Turnier zu bekommen“, so Fischer. Allerdings versuche man dann den Termin so zu legen, dass es keine Überschneidung mit dem Bert-Meyer-Cup in Pinneberg gibt, der von Donnerstag bis Sonnabend ausgetragen wurde.

Keine Zukunft in Horst hat hingegen René Schröder. Der Verteidiger wechselt in der Winterpause zum Hamburger Oberligisten FC Türkiye – und folgt somit Ex-VfR-Coach Michael Fischer, der seit Ende 2017 bei den Harburgern beschäftigt ist. „Bei René waren es berufliche Gründe“, erklärt Daniel Fischer. „Da er in Harburg wohnt und es zeitlich für ihn nicht mehr gepasst hätte, nach Horst zu pendeln, haben wir ihm natürlich die Freigabe erteilt.“ 

Autor: EN/Jonas Altwein

Halle Horst, ohne Bande

Mischmasch bei Steinburger Kreismeisterschaften: Gespielt wird nach Futsal-Regeln, aber auf große Tore
Gleiche Halle, aber keine Bande. Es wird ein anderes Bild als vor Wochenfrist beim Nordsport-Cup des VfR Horst sein, wenn morgen und Sonntag die Sporthalle der Horster Jacob-Struve-Schule Schauplatz der Steinburger Hallenkreismeisterschaften (HKM) sein wird. Es wird nicht Fußball mit Rund-um-Bande und hartem Lederball gespielt, sondern Futsal, die von den Verbänden bevorzugte Variante auf dem Handballfeld mit dem etwas weicheren Ball. Doch zumindest bei den größeren Fünf-Meter-Toren wird es bleiben, obwohl Futsaler in Reinform lediglich auf Handball-Tore (3 mal 2 Meter) schießen. Ausrichter ist der Kreisfußballverband Westküste (Steinburg und Dithmarschen).

Präsident Marc Stratmann erklärt zur nächsten JHV seinen Rücktritt.

Als Gründe für seinen Rücktritt vom Amt, das Marc Stratmann im Februar 2014 übernommen hatte, nannte Marc:
In erster Linie der Zeitfaktor. „Ich kann das Amt leider zeitlich nicht mehr mit meiner Selbstständigkeit und der Familie vereinbaren.
Ich hatte mich in 2017 nochmals wählen lassen, weil keiner den Posten übernehmen wollte. Es war aber jedem klar, das ich das Amt nur noch vorrübergehend ausführen kann.“
Marc wird dem VfR Horst treu bleiben, bis ein Nachfolger seine Aufgaben übernehmen wird, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Das Präsidium hat vor Monaten ein Komitee gebildet, um den Suchprozess nach dem nächsten Präsidenten im VfR Horst zu leiten.
Marc sagte: "Es war ein Privileg, mit engagierten Mitgliedern beim VfR zusammenzuarbeiten, die jeden Tag die Interessen des VfR in den Mittelpunkt stellen. Ich bin zuversichtlich in Hinblick auf die Zukunft des Vereins und die Fähigkeit des Teams, die zukünftigen Aufgaben zu schaffen. Ich freue mich darauf, meiner Familie mehr Zeit widmen zu können."

Déjà-vu für Horst, FCE entthront

Titelverteidiger FC Elmshorn unterliegt Qualifikant Altona 93 II im Finale / Gastgeber VfR Horst wird erneut Vierter
 
Da wurden Erinnerungen wach an den Dezember 2016. Für die Fußballer vom VfR Horst blieb in der Endrunde des Nordsport-Cups nur die Verliererrolle. Obwohl der Landesligist wie beim vergangenen Turnier als Gruppenerster ins Halbfinale einzog, stand das Team von Trainer Michael Blume am Ende mit leeren Händen da. Titelverteidiger FC Elmshorn hatte im Finale gegen Qualifikant Altona 93 II mit 1:3 das Nachsehen. Der Hamburger Bezirksligist setzte sich beim Horster Hallenturnier überraschend die Krone auf.

Drei Tage Spektakel am Stück

Hallenfußball: Nordsport-Cup des VfR Horst beginnt heute / Gastgeber mit drei Mannschaften am Start

Gestern Nachmittag war die kleine Gruppe noch zum ausgiebigem Einkauf in einem bekannten Hamburger Großmarkt: Süßigkeiten, Brot und vieles mehr landete im Kleintransporter. Die Wurst wurde in Elmshorn abgeholt, die Getränke heute gebracht und natürlich auch das Zelt vor dem Sporthallen-Eingang der Jacob-Struve-Schule in Horst aufgebaut. Es ist also alles bereit für den Nordsport-Cup des VfR Horst. Das Hallenfußballturnier mit Rund-um-Bande und großen Toren beginnt am heutigen Freitag um 18 Uhr mit den Spielen der Vorrunden-Gruppe A.

Futsal-Liga ohne den VfR Horst, Verstärkung wird gesucht

Seit einigen Wochen läuft die mittlerweile vierte Auflage der Futsal-Liga Kiel, dem einzigen mehrwöchigen Hallenfußballspielbetrieb in Schleswig-Holstein. Insgesamt acht Mannschaften spielen dabei an sieben Spieltagen ihren Meister aus.

Ursprünglich wollte auch ein Team des VfR Horst an der Hallenrunde teilnehmen. Doch diese Pläne wurden vorerst auf Eis gelegt. Grund: Der im Sommer neu gegründeten Futsal-Sparte des VfR fehlt es an Spielern. „Wir haben in unserer Gegend große Probleme, den Fußballspiel- und Trainingsbetrieb mit dem der Futsalmannschaft zu verbinden,“ erklärt Hannes Schüler, Torhüter beim VfR und Teil der schleswig-holsteinischen Futsal-Landesauswahl. Interessenten habe es zwar viele gegeben. „Aber zu wenige, die sich hauptsächlich dem Futsal verschreiben würden“, so Schüler.

VfR Horst übersteht Vorrunde nicht

Die vorweihnachtliche Bescherung für die Landesligafußballer des VfR Horst blieb auf zehn Bälle beschränkt. 

Beim Westküsten-Turnier des Kreisfußball-Verbandes Westküste schied die Mannschaft von Trainer Michael Blume bereits nach der Vorrunde aus. Gewinner des 2000-Euro-Gutscheins von Namenssponsor Dodenhof wurde der BSC Brunsbüttel, der im Finale den Heider SV 2:0 bezwang. 

Dem VfR Horst gelang in der Gruppenphase lediglich ein 3:2-Erfolg über den letztlich sieglos gebliebenen Kreisligisten TuS Krempe. Gegen den Staffelrivalen FC Reher/Puls (0:4), Oberligavertreter Heider SV (2:5) und den Kreisligisten Alemannia Wilster (2:4) hagelte es Niederlagen. EN/mbu

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