Rechenspiele für den Aufstieg

Verbandsliga So kann der VfR Horst bereits morgen alles perfekt machen

Da kommt in Michael Fischer der Mathematiklehrer zum Vorschein, und der hat gerechnet: Wenn der VfR Neumünster II morgen, Sonnabend, gegen den FC Reher/Puls nicht gewinnt, hat sein VfR Horst nicht nur ein Big-Point-Spiel, sondern ein echtes Finale. Dann hätten die Steinburger Verbandsliga-Fußballer die große Chance, mit einem Heimsieg über die Kaltenkirchener TS den Sprung in die künftige Landesliga perfekt zu machen (16 Uhr, Heisterender Chaussee). Die U 23 Neumünsters wäre dann als Achter mit mindestens sieben Punkten Rückstand auf Horst aus dem Rennen. „Damit wäre dann das zweite Saisonziel nach dem Gewinn des Kreispokals in trockenen Tüchern“, so der Horster Trainer. Und zumindest er werde das Ergebnis aus Neumünster, wo zwei Stunden früher als in Horst Anpfiff ist, wissen.

Bei so vielen Rechenspielen ist für den Übungsleiter aber eines völlig klar: „Wir wollen und müssen unabhängig vom Spielausgang in Neumünster gewinnen.“ Denn selbst bei einem Neumünsteraner Sieg haben die Schwarz-Weißen weiter alles in eigener Hand. Zusätzlicher Vorteil: Die Spielplangestalter haben dem VfR zum Saisonfinale drei Heimauftritte am Stück beschert. Lust darauf, die Entscheidung bis zum letzten Moment gegen die SG Bornhöved/Schmalensee, die sich Stand heute noch vor dem Abstieg retten kann, verspürt Fischer verständlicherweise nicht.
Es spricht also viel für den VfR Horst – allenfalls eine Rechnung nicht: Mehr als drei Siege am Stück sind der Fischer-Elf bislang in dieser Saison nicht gelungen. Ein Dreier gegen Kaltenkirchen wäre Nummer vier.
Autor: EN/mbu

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