VfR Horst deklassiert den SV Alemannia Wilster

6:0 - Leichtes Spiel für den VfR Horst beim Schlusslicht
 
Zu einem leichten Sieg kam der VfR beim Tabellenschlusslicht in Wilster. Der Gastgeber bot eine in jeder Beziehung enttäuschende Leistung. Die Mannschaft des SVA ließ an der Seitenlinie einen total gefrusteten Trainer Jörg Berger im übertragenen Sinne „im Regen“ stehen.
„Wir haben 0:6 verloren, mehr gibt es dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen“, entzog sich der Teamchef der Wilsteraner jeglichen Kommentars. „Das kann ich gut nachvollziehen“, sagte VfR-Sprecher Marcel Mundt und fügte hinzu: „Wir hätten hier auch zweistellig gewinnen können, von Seiten der Alemannen war das eine blutleere Veranstaltung vor den eigenen Fans.“
Negativer Höhepunkt war die gelb-rote Karte, die sich Kevin Ladendorf in der 85. Minute für ein absichtliches Handspiel im Horster Strafraum einhandelte und damit die ohnehin angespannte Personalsituation bei den Alemannen noch weiter verstärkt.
Die Entscheidung im Wilstermarsch-Stadion fiel bereits in der ersten Halbzeit. Nils Niendorf (21.) und Michel Gorny (31., 40.) mit einem Doppelschlag erzielten die Tore zum 0:3. Kurz nach Gornys zweitem Treffer gab es dann im ersten Durchgang noch einen zweifelhaften Handelfmeter für die Horster, den Kevin Dittmann (41.) zum 0:4-Pausenstand verwandelte.
Das schönste Tor des Tages war der Treffer von Kevin Dittmann (59.) zum 0:5. Ein Lupfer aus 20 Metern über SVA-Keeper Justus Haack hinweg. „Das sah wirklich gut aus“, schilderte Marcel Mundt die Szene. Den Schlusspunkt setzte Jan Behrendt, der in der 86. Minute mit dem 0:6 das halbe Dutzend voll machte.
Autor: SHZ/schö

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