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Nachholspiele können den VfR Horst nach oben spülen

Im Optimalfall winkt der 2. Tabellenplatz +++ Qualifikation für die Landesliga bleibt Minimalziel

Am weitesten zurück mit erst 16 durchgeführten Spielen in dieser Saison ist der VfR Horst in der Verbandsliga Süd-West. In zwei Nachholspielen (gegen die SG Bornhöved-Schmalensee, beim SV Schackendorf) können die Schützlinge von Trainer Michael Fischer das optische Bild der Tabelle mit dem derzeitigen achten Tabellenrang (27 Punkte) noch gravierend korrigieren. Sie sind für den 19. Februar (bei SG Bornhöved-Schmalensee) und 25. Februar (beim SV Schackendorf) angesetzt.
 
Rechnet man die optimale Ausbeute von sechs Punkten hinzu, würden diese Zähler mindestens Rang drei, eventuell sogar Rang zwei bedeuten. Die ambitionierten Süd-Steinburger wollen im Frühjahr ihr Minimalziel, die Qualifikation für die neue Landesliga (mindestens Rang sieben), realisieren. Aktuell schrammt der VfR knapp daran vorbei. Doch eigentlich sollte diese Zielsetzung kein Problem sein.
Die Gründe dafür, dass der VfR aktuell nur im Tabellenmittelfeld platziert ist, lassen sich neben der Anzahl der ausgetragenen Spiele außerdem am verpatzten Saisonstart mit zunächst zwei hohen Niederlagen (jeweils 1:4 in Kellinghusen und gegen Schackendorf) festmachen. Ballbesitzfußball, schnelles Umschaltspiel mit möglichst nur einem Kontakt und mehr Zug zum Tor hatte Neu-Trainer Michael Fischer vor der Saison eingefordert. Das dauerte seine Zeit, bis die neue Spielphilosophie bei den Akteuren verinnerlicht war. Der VfR fing sich aber schnell und setzte nach dem holperigen Start in den folgenden Wochen und Monaten recht gut um, was der neue Trainer wollte.
Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass es schnell nach oben gehen kann. Vor allem bei erfolgreichen Nachholspielen. Die Spannung und der Kampf um die Landesliga-Plätze dürften im Laufe der Rückrunde noch einmal zunehmen. Mittlerweile hat der VfR mit Fischer die Zusammenarbeit um eine weitere Saison verlängert.
Autor: SHZ/schö