EN: Weggegrätscht

Heute ist also der Tag, an dem man mal miteinander kommunizieren will, anstatt nur via Presse und soziale Medien übereinander zu sprechen. Es ist Staffeltag der schleswig-holsteinischen Fußball-Landesligen, also auch die Gelegenheit der Verantwortlichen von den vier westlichen Klubs, die vehement gegen ihre Eingruppierung in die Staffel Holstein protestieren, da sie zuvor in einer vom Spielausschuss erstellten Aufteilung für die Staffel Schleswig vorgesehen waren. So weit, so schlecht. Noch schlechter war, was der Schleswig-Holsteinische Fußball-Verband sich anschließend in puncto Kommunikation leistete. Besser gesagt: Nicht-Kommunikation. Kein Statement zum Protest, keine Stellungnahme über die in den Raum geworfene Befangenheit handelnder Personen im Vorstand des SHFV. Dessen frisch gewählter Vizepräsident Sönke Anders ist Mitarbeiter der Firma Fast Lande Smart, welche die Software entwickelt hat, mit der die Staffeleinteilung rein nach der Entfernung vorgenommen wurde. Die Firma hat ihren Sitz in Heikendorf – und der dortige Klub profitierte von der aus West-Sicht so kritisierten Änderung mit am meisten. Deren Trainer David Lehwald ist nun auch noch Geschäftsführer der Torwärts GmbH – zusammen mit SHFV-Geschäftsführer Jörn Felcher. Dazu könnte man etwas sagen. Immerhin etwas gesagt hat Verbandspräsident Hans-Ludwig Meyer. Der hatte zumindest die Größe den Horster Vorsitzenden Marc Stratmann anzurufen. Das aber auch erst, nachdem dieser in einem offenen Brief indirekt den Rücktritt von Meyer und Felcher nicht zuletzt ob des Kommunikations-Desasters gefordert hat.
Autor: EN/Der Grätscher

VfR Horst erbost über Spielplan

Fussball Auswärtsspiel in Oldenburg unter der Woche angesetzt

Bislang hat Michael Fischer zum Streit des VfR Horst mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) um die Eingruppierung des Steinburger Teams – und dreier weiterer Mannschaften aus dem Bereich des Kreisfußballverbandes Westküste – geschwiegen. Als jedoch am Donnerstag der vorläufige Spielplan für die Landesliga Holstein (Süd) veröffentlicht wurde, brach es aus dem Fußballtrainer heraus: „Mehr Schwachsinn geht nicht.“ Grund: Der VfR Horst soll am zweiten Spieltag auswärts beim Oldenburger SV antreten, was allein nicht problematisch wäre. Wohl aber der vorgesehene Termin: Mittwoch, 9. August, um 19 Uhr. „Wir müssten zwischen 15.30 und 16 Uhr losfahren“, so Fischer, der sich fragt, wie ein normaler Arbeitnehmer das bewerkstelligen soll. „So viel Inkompetenz im Verband ist unfassbar“, polterte der 49-Jährige.

Offener Brief des Präsidenten Marc Stratmann

Offener Brief des Präsidenten Marc Stratmann, VfR Horst v. 1946 e. V., an Hans-Ludwig Meyer, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV), und Jörn Felchner, SHFV-Geschäftsführer
 
Sehr geehrter Herr Meyer, sehr geehrter Herr Felchner,
 
warum ich diesen Brief schreibe, erschließt sich aus den aktuellen Schreiben von uns und den Presseberichten der letzten Wochen.
Wir Vereine, die mit der Staffeleinteilung nicht einverstanden sind, haben aus dem Präsidium nie eine schriftliche Antwort oder gar mal einen Telefonanruf bekommen.

Heute bekommen wir die vorläufigen Spielpaarungen und was im Vorfeld im Verein diskutiert und noch belächelt wurde, trifft ein.
Mittwoch 09.08.2017, 19 Uhr , Oldenburger SV – VfR Horst
Ich glaube zu dieser Spielpaarung am Mittwoch, erübrigt sich jeglicher Kommentar von meiner Seite.

Was wir zudem mit Argwohn betrachten ist die Tatsache, was wir den Kieler Nachrichten entnehmen konnten. Dort ist der SHFV offensichtlich doch bereit eine Stellungnahme abzugeben, die Vereine werden aber weiter im Dunkeln gelassen.

Kunstrasenplatz vorübergehend gesperrt.

Im Februar hat die Europäische Chemikalienagentur ihre Ergebnisse vorgestellt und Entwarnung gegeben.

"Nach unserer Bewertung gibt es momentan nur wenig Grund zur Sorge", sagte Mark Blainey, Wissenschaftler der Europäischen Chemikalienagentur in Helsinki (ECHA), "Dies gilt für verschiedene Substanzen. Für PAK, für verschiedene Metalle und andere Stoffe. Wir haben bei den Substanzen überprüft, wie groß die Gefahr ist, dass sie freigesetzt werden. Und unsere Bewertung ist, dass es auf der Grundlage der Informationen, die wir haben, nur wenig Grund zur Besorgnis gibt."

Neuer Protest nach finaler Staffeleinteilung

Der Streit um die Einteilung der Fußball-Landesligastaffeln geht weiter: Nachdem der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) wie erwartet auch in der finalen Version das Westküsten-Quartett VfR Horst, FC Reher/Puls, VfL Kellinghusen und BSC Brunsbüttel der ungeliebten Holstein-Staffel zugeordnet hatte, folgte nun der nächste Schritt. Stellvertretend für alle vier Klubs legte Rehers Vorsitzender Klaus-Peter Wiesenberg – nun auch formal korrekt – erneut Beschwerde gegen diese sogenannte Verwaltungsmaßnahme beim zuständigen SHFV-Ausschuss für Satzung und Recht ein. Ziel: Die ursprüngliche Zuordnung in die Schleswig-Staffel vom 18. Juni, die auch der Spielausschuss zunächst favorisiert hatte, möge wieder in Kraft gesetzt werden. Zugleich beantragte Wiesenberg eine mündliche Verhandlung. Üblicherweise werden solche Vorgänge über das digitale SHFV-Postfach abgewickelt. Spätestens bis Dienstag, 18. Juli, sollte allerdings eine Entscheidung gefallen sein, denn dann ist der Staffeltag angesetzt. „Ich gehe jedoch davon aus, dass die jetzige Einteilung bestehen bleibt“, sieht Marc Stratmann, Präsident des VfR Horst, nur wenig Chancen auf einen erfolgreichen Protest. Zu ihren Spielen antreten werden die Horster aber garantiert – unabhängig von der Staffelzugehörigkeit. Ein möglicher Wechsel in den Hamburger Verband (wir berichteten) käme erst ab der Saison 2018/19 infrage.
Merkwürdigkeit am Rande: Nur einige Vereine des neuen KFV Westküste hatten die endgültige Einteilung sofort in ihrem Postfach, andere erst Tage später. Zu letzteren gehörten offenbar auch alle vier opponierenden Klubs. Grund seien technische Probleme seitens des SHFV bei der Freischaltung der neuen Postfächer gewesen.

Autor: EN/ml/pax

Kommunikative Katastrophe

Die vier unzufriedenen Landesligisten des KFV Westküste mit Resthoffnung

Die Hoffnung stirbt zuletzt, lautet ein bekanntes Sprichwort. Daran dürften sich derzeit wohl auch die vier unzufriedenen Landesligisten des KFV Westküste klammern. Der Kampf des FC Reher/Puls, VfR Horst, BSC Brunsbüttel und VfL Kellinghusen gegen die willkürlich veränderte Staffeleinteilung, aber auch gegen die Art des Umgangs durch den SHFV hat sie bereits einmal vor den seit dem 1. Juli zuständigen Ausschuss für Satzung und Recht (Nachfolger des Verbandsgerichts) geführt. Allerdings wurde dort der Antrag auf eine Eilentscheidung gegen die endgültige Staffelfestlegung abgewiesen.

VfR Horst - Reinfeld: "Fitness wird den Ausschlag geben"

Horsts Trainer Michael Fischer spricht im Interview über die Chancen im Landespokal gegen Preußen Reinfeld und die strittige Ligen-Einteilung

Als erste Mannschaft aus unserem Verbreitungsgebiet startet Fußball-Landesligist VfR Horst mit einem Pflichtspiel in die neue Saison. Der amtierende Kreispokal-Sieger 2016 steht im Achtelfinale des SHFV-Landespokals gegen Preußen 09 Reinfeld am Sonnabend ab 15 Uhr auf dem Sportplatz an der Heisterender Chaussee auf dem Prüfstand. Zum Stand der Vorbereitung, den Chancen auf ein Weiterkommen im Landespokal und der Protestaktion zur Einteilung des VfR in die neue Landesliga Holstein nimmt der Horster Teamchef Michael Fischer (49) Stellung.

Herr Fischer, bereits am Sonnabend wird es gegen Preußen Reinfeld im Landespokal für Ihre Mannschaft ernst. Wie ist bislang die Vorbereitung gelaufen?
Sagen wir mal so: Durchwachsen. Das ist aber durchaus normal, weil wir 28 Spieler im erweiterten Kader haben, und da geht es erstmal darum, unsere acht Neuzugänge zu integrieren und viel auszuprobieren. Wir haben mit der Vorbereitung am 23. Juni angefangen. Wir haben inzwischen zwei Mal in Kaltenkirchen in den „Dünen“ trainiert, haben 3000-Meter-Läufe absolviert und körperlich schon einiges gemacht.

Auf zur nächsten Pokal-Jagd

Fussball VfR Horst empfängt am Sonnabend SV Preußen Reinfeld im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokals

„Kreispokal-Sieger, Michael Fischer“, mit diesen Worten begrüßt der Fußballtrainer des VfR Horst seit dem Pokalsieg Ende Juli 2016 des Öfteren seine Gesprächspartner an der anderen Telefonleitung. Geht es nach dem 49-Jährigen, wird diese Ansage demnächst obsolet sein und durch folgende ersetzt: „Landespokal-Sieger, Michael Fischer“. Bis dahin wartet allerdings noch ein langer und steiniger Weg auf Fischer und Co.
Zunächst empfangen die Landesliga-Fußballer am morgigen Sonnabend den Staffelkonkurrenten SV Preußen Reinfeld im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokals (15 Uhr, Heisterender Chaussee) und peilen den Einzug in die Runde der letzten Acht ein. Nicht nur aufgrund der durchwachsenen Testspielergebnisse, auf eine 0:5-Pleite gegen Rasensport Uetersen (Kreisklasse) folgte jüngst dank den Treffern von Jan Behrendt und Michel Gorny (2) ein 3:3-Remis gegen Union Tornesch II (Kreisliga) , wartet jedoch eine schwere Aufgabe auf den VfR. „Kein Team weiß momentan so genau, wo es steht. Eins ist aber klar: Preußen verfügt über Qualitäten und wird uns das Leben schwer machen“, so Fischer, der hinsichtlich der Start-Elf noch keine Entscheidung getroffen hat. „Wir haben heute Abend Abschlusstraining, noch kann sich jeder ins Team spielen“, betont der Coach.

Auto: EN/kok

Staffeleinteilung: Verband weist Beschwerde ab

Fußball-Landesliga: VfR Horst und drei weitere Klubs forcieren weiterhin einen Staffelwechsel / Neuer Protest geplant

„Wir werden kämpfen, bis alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.“ Marc Stratmann, Präsident des VfR Horst, ist weiter fest entschlossen, gegen die Zuweisung seines Klubs in die neu geschaffene Fußball-Landesliga Holstein vorzugehen. Ein Sammelprotest, den der VfR gemeinsam mit den ebenfalls über ihre Staffeleinteilung unglücklichen Vereine BSC Brunsbüttel, VfL Kellinghusen und FC Reher/Puls beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) eingelegt hat, wurde am gestrigen Donnerstag jedoch vorerst abgewiesen. Darin hatten die vier Klubs einen Antrag auf Erlass einer Eilentscheidung gestellt, unter anderem mit dem Ziel, dem SHFV zu untersagen, „vor einer rechtsgültigen Staffeleinteilung weder einen offiziellen, noch einen vorläufigen Spielplan für die Landesligen zu erstellen“.

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