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Die Landesliga im Visier

Fussball Hinrundenfazit und Ausblick auf 2017: Süd-West-Verbandsligist VfR Horst im Wintercheck

Das Tabellenbild der Verbandsliga Süd-West ist zur Winterpause etwas verzerrt. So wirkt die Ausbeute der Fußballer des VfR Horst, die dort als Achtplatzierter der 16er-Staffel geführt werden, auf den ersten Blick recht mittelmäßig – doch der Eindruck täuscht ein wenig. Weil die Witterungslage im Herbst vor allem der Mannschaft von Trainer Michael Fischer einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, kann man bei entsprechenden Erfolgen in den Nachholspielen im Frühjahr sogar noch bis auf den dritten Platz vorrücken. „Aber ich bin jetzt lange genug als Trainer dabei, um zu wissen, dass du diese Punkte nicht fest einplanen kannst. Wenn’s schlecht läuft, kann man da auch mal mit zwei Niederlagen rausgehen“, warnt Fischer.


Was den bisherigen Saisonverlauf angeht, zeigt sich der Coach, der im Sommer den Trainerposten in Horst übernommen hat, zufrieden. „Mit dem Sieg beim Kreispokal hatten wir einen guten Start, sind dann aber holprig in die Liga gekommen. Die Wende war der 5:3-Erfolg gegen Ulzburg, danach haben wir uns deutlich stabilisiert“, analysiert Fischer das Geschehene. Unter’m Strich spricht der Coach von einer „absolut positiven Entwicklung“, die es unter seiner Regie beim VfR Horst gegeben habe. „Es hat sich hier etwas an der Art des Fußballs geändert. In Schleswig-Holstein spielt generell die Physis eine große Rolle, wir setzen mehr auf das Spielerische“, so Fischer, der in seiner Arbeit von den langjährigen Wegbegleitern Börje Scharnberg (Co-Trainer) und Sinanudin Omerhodzic (Torwart-Trainer) unterstützt wird.

Dieses Trio wird im Übrigen aller Voraussicht nach auch in der Saison 2017/18 beim VfR das Sagen haben. Während Fischers Vertrag unter der Woche bereits bis Sommer 2018 verlängert wurde, stehen die Gespräche mit Scharnberg und Omerhodzic kurz vor dem Abschluss.

Das große Ziel, das man in der laufenden Spielzeit an der Heisterender Chaussee verfolgt, ist der Aufstieg in die zweigleisige Landesliga, die der Verband ab der kommenden Saison einführt. Um sich sicher für die neue zweithöchste Spielklasse in Schleswig-Holstein zu qualifizieren, muss Horst in der Abschlusstabelle mindestens Siebter werden. „Und ich gehe davon aus, dass wir das schaffen“, ist Fischer optimistisch.

Den nächsten Schritt Richtung Landesliga wollen sie in Horst am 19. Februar machen: Dann steht das Nachholspiel bei der SG Bornhöved/Schmalensee an. Zumindest, wenn es denn das Wetter zulässt.
 
Autor: EN/Jonas Altwein
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